Dinge, die...

Da ist er: Mein dritter Dinge, die... Post.
Heute geht es um Dinge, die jeder Diabetiker früher oder später lernt.
Am Anfang, nach der Diagnose ist alles noch sehr neu und man muss dem Zuckermonster erstmal näher kommen. Und wenn das dann geschehen ist, merken die Meisten, dass man nie auslernt. Und vorallem dass sich über die Zeit noch viel verändert.  Und was? Das habe ich euch hier zusammen gefasst.

1. Traubenzucker schmeckt nur in den ersten Jahren des Diabetiker-Daseins, danach kann man jeden besonders Süssen damit jagen.

2. Tupfer sind wirklich ein nettes Accesoire in der Messgerättasche und hin und wieder braucht man sie sogar. Aber im alltäglichen Gebrauch und vorallem Zuhause weiss man sich meistens nach kürzester Zeit anders zu helfen. Der Diabetiker-Vampir!

3. Es wird immer Dinge geben, die auch der Senior-Diabetiker (Diabetiker mit langjähriger Erfahrung) nicht richtig berechnen kann. Aufbackbrötchen, ...

4. Unterzuckerungs-Fressattacken lassen sich weder durch viel Erfahrung noch durch
dran-gewöhnen verhindern. Da hilft wohl nur das Schloss vorm Kühlschrank...

5. Mit dem desinfizieren der Haut vor dem Setzen eines neuen Katheters hört früher oder später doch jeder auf, der sich nicht grade auf einem Spielplatz im Matsch gewälzt hat...

6. Am meisten über sein Handycap lernt man von Nicht-Betroffenen:
'Dein Wert ist nach 8 Stück Kuchen 300? Du musst sofort ins Krankenhaus und dich ordentlich einstellen lassen...'

7. 60g Nudeln sind 1BE, oder eben auch ein Drittel Teller ist 1BE; ganz nach Augenmaß

8. Andere bekommen vom Wetter  Kopfschmerzen, wir unerklärbare Werte...

9. Der Diabetes ist eher ein geselliger Typ und entscheidet deshalb öfters mal Bekanntschaft mit der Schilddrüse oder anderen Dingen zum Leid des Gastgebers zu machen.

10. Wir sind nicht alleine.
Das lernt jeder Diabetiker früher oder später. Irgendwann ist man halt drinnen. In diesen Facebookgruppen, auf diesen Blogs, in dieser tollen Community.

11. Man gewöhnt sich an alles. Auch an das Zuckermonster. Und man kann mit ihm Leben, wenn man sich mit dem Diabetes als Untermieter (und ggf auch mit seinen geschlossenen Freundschaften; siehe Punkt 9) abfindet.

Wie ist es bei euch? Was habt ihr während eurer Zeit als besonders Süsse(r) gelernt. Was macht ihr anders als am Anfang?
Könnt ihr euch mit meinen Punkten identifizieren ?
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