Über Riesenpupillen und Brillen


Lange hatte ich den Termin jetzt wieder herausgezögert. Nicht weil ich wie viele Angst vor dem Ergebnis hatte, sondern einfach aus Faulheit und absoluter 'Null-Lust-auf-die-doofen-Augenarzt-riesen-Pupillen-Tropfen'. Es geht um den wichtigen, jährlichen Besuch beim Augenarzt.
Dadurch, dass ich meine Semesterferien in der Heimat verbringe, in der sich  auch mein Augenarzt befindet, wurde das schlechte Gewissen, unter anderem durch die Überweisung die in meinem Koffer langsam schimmelte, von Tag zu Tag grösser. Ausserdem hatte ich es mir ja nun eh vorgenommen...

Das Resultat: 
- Ich finde die Tropfen immernoch blöd!

- noch blöder finde ich die Lichtempfindlichkeit durch die vergrösserten Pupillen und das ich deswegen die ganze Zeit mit einer Hand vorm Gesicht rumlaufen muss...

- Aber ... Und das Wichtigste: Auch nach gut 14 Jahren Diabetes keine Verschlechterung der Augen wegen des Diabetes

- Sarah braucht eine Brille

Zugegebenerweise, das mit der Brille hatte ich irgendwie geahnt. Vielleicht ist die Zusatzinfo, dass ich bisher nie eine Brille gehabt habe und so auch eigentlich immer sehr zufrieden war an dieser Stelle interessant. Jedoch hatte ich in letzter Zeit häufig das Problem, dass während alle in den Vorlesungen saßen und fleissig Dinge von der Leinwand abschrieben,  mir oftmals 'verschwommen' blieb was da vorne stand.

Nun ja, so ist es nun einmal. Nach gefühlten 83 Paar Optikern habe ich dann sogar ein Modell gefunden mit dem ich mich nun versuche abzufinden.
Jetzt muss ich mich nur noch dran gewöhnen, dass es sich bei dem Ding auf meiner Nase eben nicht um eine Sonnenbrille handelt, die man beim Betreten eines Raumes absetzt und dass ich wenn meine zukünftige Hauptbeschäftigung nicht Brilleputzen werden soll, nicht dauernd auf die Gläser fassen sollte.

Ach übrigens: Die letztes Tage habe ich mit 8 Diabetikern verbracht. Und wer jetzt nocheinmal sagt Diabetiker dürfen nichts Süsses essen, denen werde ich erstmal ein Foto von den 2 XXL Tafeln Oreo-Schokolade, Nachos und Chips, der kalten Schnauze, und den 8 Pizzen zeigen. Wohl gemerkt: Das wurde alles am ersten Abend vernichtet.
Jetzt bin ich auf jedenfall wieder hochmotiviert was mein häufigeres Messen angeht. Mal sehen wie lange ich das durchhalte, ohne 7 Andere, bei denen ich immer einen Schreck bekommen habe, wenn eine Pumpe gepiepst hat, weil ich dachte das wäre ich...

dbwImmer wieder schön zu wissen, dass man nicht alleine ist und dass wegen eines vermeintlichen 'Handycaps' solche Freundschaften entstehen.
Jetzt müssen aber erstmal die Kalorien der letzten gemeinsamen Tage verbrannt werden.
Nächste Woche ist die Diabetes- Blog Woche, also nicht vergessen mal vorbei zu schauen




Es grüsst euch




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