Mittwoch: #Dedoc

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Blogger, Chats, Foren, Gruppen – Irgendwann sind wir da reingerutscht. Aber warum sind wir geblieben? Wofür sind wir der Diabetes-Online-Community dankbar? Was haben wir von ihr gelernt, wer hat uns inspiriert oder geholfen?

Das mit dem 'Wie sind wir da reingerutscht' ist  eine ziemlich gute Frage. An dieser Stelle sollte wir vielleicht zu allererst einmal dem lieben Herrn Zuckerberg danken, der das alles ermöglicht hat. 
Wirklich angefangen hat das ganze wohl dann aber doch mit dem berühmt berüchtigtem Camp D in Bad Segeberg von Novo Nordisk. Dort habe ich 2011 wahnsinnig tolle Leute kennengelernt, mit denen ich teilweise heute noch Kontakt habe.
Grösstenteils eben wegen Facebook, Whatsapp und Co.
Um sich nicht aus den Augen zu verlieren, sich gemeinsam auf das nächste Camp zu freuen, gewann Facebook in meinen Augen plötzlich eine ganz neue Bedeutung.
Plötzlich tauchten Diabetes Gruppen auf meiner Startseite auf die von Tag zu Tag immer mehr Mitglieder gewannen. 
Irgendwann begann man dann die beworbenen Blogs dieser besagten Gruppen zu lesen, und es dauerte nicht lange, bis ich mir dachte, dass ich das doch auch könnte.
Da ich grundsätzlich einen sehr hohen Mitteilungsbedarf habe, wie man eventuell auch der einen oder anderen Länge meiner Posts entnehmen kann und ich zusätzlich ab und zu sogar mal ein paar sinnvolle und verständliche Sätze zustande bringe, war mein eigener Blog schnell entstanden. 

Und warum ich bleibe? Weil ich soviel tolle Resonanz für das bekomme was ich hier fabriziere. Ich möchte dass sich das ganze hier lohnt, dass es also gelesen wird und nicht als ungelesener Beitrag hier verschimmelt. Ich bleibe, weil es mir Spass macht und weil mir das bloggen immer wieder neue Türen öffnet; zu neuen Leuten, zu Freundschaften und ja ich lerne sogar durch das bloggen und das Blogs lesen. 
An dieser Stelle ist es dann vielleicht nochmals an der Zeit danke zu sagen. Aber nicht den Facebookgründern, sondern vielmehr euch lieben Lesern, die gerade genau diese für sie bestimmten Zeilen lesen, Ihr seid mitunter der Grund, wieso ich hier reingerutscht bin und wieso ich bleiben werde. 
Danke  
Und danke an alle, die mir egal ob im world wide web oder im realen Leben das Gefühl geben, dass ich nicht alleine bin. Ihr schafft es immer (wenn auch manchmal eher kurzfristig) mich wieder richtig zu motivieren.

Denn mit wem lässt sich besser : Wer hat den besten Nüchternwert, HBa1c, Blutzucker spielen, als mit einem Diabetiker ?

Zu guter letzt geht es bei dem heutigen Tag noch darum, was ich durch das ganze gelernt habe. Und ehrlich gesagt, würde das vermutlich den kompletten Post sprengen. Ich versuchs trotzdem mal zusammen zufassen.

1. Ich bin nicht alleine
2. Wo die Teststreifenbeleuchtung meines Messgerätes an geht
3. Technische Neuheiten
4. Wie gross die Diabetes Community ist
5. Ich schätze jeden Tag mehr, dass meine Pumpe genehmigt wurde
6. Jeder 3-Klässler schreibt vermutlich dss Wort 'Chamäleon' richtiger, als manch ein Diabetiker das Wort D.I.A.B.E.T.E.S ;-)

Mit diesen Worten lasse ich euch liebe Grüsse da.

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