Dr. Student

  • 8:30 Uhr - Aufstehen
  • 10:00 Uhr - Arbeiten 
  •     11:00 Uhr - Tee trinken...
  • 18:00 Uhr -Feierabend
  • 18:30 Uhr - Zuhause und damit mein Studentendasein auch glaubhaft ist: Ab auf die Couch    und bloss keinen Centimeter mehr bewegen
  • COUCH COUCH COUCH --> BETT BETT BETT
Ganz genau, richtig gelesen. Tee trinken. Nicht im Sinne von Abwarten und Tee trinken, denn dazu hatte ich weiss Gott auf meiner Arbeit als Kellnerin(heute) keine Zeit. Immerhin gilt es ja noch Kerzen anzuzünden und die Tische fertig zu machen.
Aber! Tee trinken im Sinne von : Auch mich soll die Erkältungszeit wohl nicht verschonen. Und das eine knappe Woche vor Karneval. Also hier meine Frage an meinen seit heute schmerzenden Hals : WIESOOOOOO ?

Also liebe Halsschmerzen, auch wenn der Tee euch scheinbar (bisher) nicht eingeschüchtert hat, gebe ich nicht auf.

Mama wusste bei sowas immer direkt was zu tun ist. Suppe nach Oma. Frisches Suppengrün, Suppenhuhn, Brühe und der Grippe keine Chance geben. Fragt sich nun, wer genau mir jetzt dieses Wunderheilmittel kocht, denn ganz nach dem Motto Studentenleben und auch wohl verdient nach dem ganzen Tag auf den Beinen, würde mich vermutlich nur noch ein Stromausfall der sowohl Fernseher als auch das Internet boikotieren würde, von der Couch holen.

Da ich euch, ja genau euch liebe Erkältungssympthome aber leider so kurz vor dem Kölner Karneval der ja altbekannt am Rhein mindestens den selben Status wie Weihnachten hat, nicht akzeptieren kann und werde fordere ich euch hiermit auf euren Drang nach Aufmerksamkeit schnell einzustellen da ich sonst zu härteren Mitteln greifen müsste und wenn ich dann noch von der Couch aufstehen muss... Puuuuuh!

Aber was macht der stereotypische Student, wenn er Semesterferien hat und weicht das tatsächlich von dem Verhalten eines durch Krankheit angeschlagenen Studenten ab.
Wir reden jetzt hier mal offiziell vielleicht von den Studentinnen, denn jetzt nochmal zwischen den kleinen Weh-wehchen der männlichen Spezies a la: Finger geklemmt aka "Wir müssen den Arm amputieren" und "Ich hab die Grippe" und hab sie tatsächlich wie es vermutich die meisten Frauen machen, würde vermutlich doch den Rahmen sprengen ;-)

1. Der Student ist chronisch pleite
Aber ist er das in den Semesterferien wirklich? Immerhin wäre ja THEORETISCH genug Zeit um arbeiten zu gehen. Würde der Student seine Couch einmal verlassen...
2. Der Student liebt und lebt (auf) seiner Couch
JA! Ob krank oder gesund. Neben dem Kühlschrank ist die Couch Lebensmittelpunkt.
3. Studenten und ihr Bier
Auch das kann ich bestätigen. Auch der chronisch pleite seiende Student hat Bier im Kühlschrank. Kein Geld, keine Arbeit, keine Lust die Couch zu verlassen aber BIER.Wieso?... Ich bezweifel dass diese Frage irgendjemand beantworten kann...

Zusammenfassend mangelt es dem Studenten an allem aber gleichzeitig wieder an nichts, denn selbst wenn kein Geld da ist, ist Geld ja doch wieder da ...wenn auch nur für Bier. Und ich wette viele würden auch bei einer Erkältung auf genau diesen treuen und seltsamerweise immer daseienden Begleiter zurückgreifen. Pfuiii!
Bevor jedoch jetzt jeder den Studenten als Alkoholiker abstempelt, sollte man auch mal über den Pizzakonsum dieser Gesellschaftsgruppe nachdenken und entscheiden ob die Beschreibung Fast-Food-Junkie dann nicht besser passt ;-) Wirft die Frage auf wie der Student diesen Lebensstil finanziert. Ein Rätsel für sich und gleichzeitig das Rezept zum Erfolg für jeden Manager ;-)

Ich persönlich vertraue da dann doch lieber auf meinen Tee und meine Suppe (Falls die mir noch wer macht...) :)

Aber wenn ich als Student eins gelernt habe dann, dass sich Pfand schneller ansammelt als man denkt und man auf Dauer irgendwann das Lebensmotto entwickelt, dass es sich für Pfand unter einem Wert von mindestens 7 Euro nicht lohnt das Haus zu verlassen!
Neulich im Leben eines Studenten - Neuer Rekord

Und was bei dem hin und her mein Blutzucker macht, das werde ich das nächste mal erzählen :)

In diesem Sinne grüssen

Die Erkältung und Sarah

1 Kommentar

  1. Liebe Sarah,
    was du beschreibst ist, mit Verlaub, in Luxus-Studenten-Leben. "Vorlesungsfreie Zeit" bedeutet bei weitem nicht für alle Studenten "Semesterferien". Viel mehr schreiben viele, zum Beispiel alle Studenten der RWTH Aachen, Klausuren, auch wenn keine Vorlesungen stattfinden. Dieses Semester habe ich Glück, sodass ich tatsächlich am Ende der Klausuren 4 Wochen frei haben, aber im vorletzten Semester waren es nur fünf Tage. Von daher ist die Zeit, in der man arbeiten kann um Geld zu verdienen (nicht arbeiten im Sinne von "für die Uni lernen") wohl eher die Vorlesungszeit, in der man nicht so ranklotzen muss. Ich hätte auch gern Zeit für einen Job, bei dem ich mehr als vier Stunden die Woche arbeiten kann…
    Trotzdem dir gute Besserung und viel Spaß beim Kellnern ;-)
    Deine Agnes

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