Neuheiten vom Diabeteskongress in München


EASD - diese Abkürzung steht für European Association for the Study of Diabetes und ist ein(e) Kongress/Messe welcher dieses Jahr zum 52. mal stattfand. Nachdem die Veranstaltung letztes Jahr in Stockholm war, sollte sich dieses Jahr alles in den Messehallen Münchens abspielen und ich durfte dabei sein. Eingeladen hatte sowohl die Firma Roche, zu einem tollen, extra für uns organisiertem Bloggerevent, sowie Ascensia Diabetes Care zu einer Pressekonferenz anlässig des Launch eines neuen Messgerätes, welches ich euch heute im Laufe dieses Posts noch genauer vorstellen werde.

Das neue Accu-Check Insight CGM 
Nachdem ich zugegeben etwas außer Atem und auch mehr oder weniger auf den letzten Drücker das Hotel Nahe des Münchener Hauptbahnhofes erreicht hatte, ging es direkt los zum sogenannten #DiabetesMeetUp der Firma Roche.


Dort erwartete uns auch gleich die erste Überraschung. Denn nachdem Roche uns Anfang dieses Jahres bereits das Eversense CGM System vorgestellt hatte, welches unter ihrem Namen vertrieben wird, bringt Accu-Check nun das Accu-Check Insight CGM auf den Markt. Okay, bis dahin wird es wohl noch etwas dauern. Aber sie arbeiten daran und vielleicht klappt das mit der Markteinführung sogar noch Ende 2016. Insbesondere vor dem Hintergrund des GBA Urteils eine coole Nachricht, oder?
Das Insight CGM ist leider derzeit noch nicht mit der Pumpe koppelbar, auch wenn der Name anderes vermuten lässt. Dafür werden die Werte aber an eine App auf dem Smartphone übermittelt. Die App wird es sowohl für Iphones geben, als auch für Android Geräte. Das CGM kann 7 Tage getragen werden und liegt von den Kosten her etwa da, wo vergleichbare Geräte derzeit auch liegen.
Wie das Ganze aussieht, könnt ihr hier an den folgenden Fotos einmal sehen. Das abgerundete Design finde ich persönlich sehr ansprechend. Auch die Smartphone App macht einen übersichtlichen Eindruck.
Einen Minuspunkt gibt es aber hinsichtlich der Setzhilfe von mir. Das was auf den Bildern vielleicht wie ein Rasierer für den ein oder anderen aussieht, ist nämlich die Setzhilfe für das CGM. Diese kann leider auch nicht wiederverwendet werden, sodass eine Menge Müll entsteht, was in der heutigen Zeit meines Erachtens nicht mehr sein kann und darf. Das finde ich übringens aber auch bei dem Freestylelibre und meinen Mio-Kathetern sehr unhandlich. Trotzdem nutze ich sie. Mein Appell an die entsprechenden Firmen ist es trotzdem was das betrifft verantwortungsbewusster zu denken und soweit es geht unnötigen Müll zu reduzieren.




Neben dem neuen CGM sorgte aber noch jemand für eine Menge Aufregung und "Ooohhs". Der wahre Star des Tages war nämlich dieser Teddy. Wer ihn noch nicht auf meiner Facebookseite
gesehen hat, kann diesen Prachtkerl nun einmal hier auf dem Foto bestaunen!
Hergestellt wird dieser Pumpe-tragende Teddy mit Spritzmöglichkeiten von Sophie von Diabetoo aus Frankreich. Eine ganz, ganz tolle Idee! Ich kann mir so gut vorstellen, wie hilfreich er bei kleinen Kindern sein kann und wieviel Mut er diesen geben kann! Und wir sind doch wirklich Zucker, so komplett im Partnerlook, nicht? 








Blood-Sugar-Lounge: Gesünder unter 7 
Das Programm während des Aufenthalts in München war eng getaktet. Irgendwie haben wir es aber trotzdem Mittwoch morgen noch zum Odeonsplatz geschafft, wo einige Stände zum Thema Diabetes aufgebaut waren. Erwartet wurden wir dort von der Blood-Sugar-Lounge, die dort ihr rotes Sofa aufgeschlagen hatte. Nach kurzem Trikot-Tausch wurde die Kampagne "Gesünder unter 7" vorgestellt, welche auf den HBA1c Wert anspielen soll. 
Vom roten Sofa ging es danach dann ganz flott zurück in Richtung Messegelände zur Pressekonferenz der Firma Ascensia, welche anlässlig des Launches ihres neuen Messgerätes Contour Next One veranstaltet wurde.




Ascensia bringt ein neues Messgerät - plus App!
Das neue Contour Messgerät wird in absehbarer Zeit in Deutschland auf den Markt kommen. In der Schweiz wird es bereits von dem ein oder anderen Diabetiker genutzt. Das Messgerät ist von der Größe her ähnlich wie die bisherigen Contour-Geräte. Im Gegenteil zu diesen arbeitet das Next One allerdings leider nicht mit den Medtronic-Pumpen zusammen. Dafür allerdings mit einer App, die ich euch gleich noch etwas genauer vorstellen werde. 
Das Messgerät  unterscheidet sich vorallem durch die eingebaute Funktion, dass zusätzlich zum Blutzuckerwert noch ein Lämpchen im Bereich des Messgeräts entweder in Rot, Gelb oder Grün - abhängig vom entsprechenden Wert aufleuchtet. Das soll signalisieren, dass der Wert normal (grün), zu hoch (orange) oder zu tief (rot) ist. Für Kinder sicherlich eine tolle Idee, ich für meine Fälle muss mir unabhängig von Farben die leuchten die genaue Zahl auf meinem Display angucken um zu reagieren ;-)
Während ich beim Messgerät also ein bisschen die große technische Neuheit vermisse und insbesondere auch die Funktion der Kopplung mit der Pumpe, überzeugt mich die zum Messgerät gehörende App umso mehr. 
Die Werte werden automatisch per Bluetooth vom Messgerät an ein Smartphone oder Tablet übermittelt. Das Design der App überzeugt voll und ganz. Die Werte können in unterschiedlichen Weisen angezeigt werden und zusätzlich können Informationen, wie bspw. Insulin und Essen eingegeben werden. Das Essen kann sogar fotografiert werden und in die App eingetragen. Die App bietet außerdem die Funktion eine Notrufnummer zu hinterlegen, welche bei einem zu niedrigen oder zu hohem Wert angerufen wird.  

 

In meinen 3 Tagen in München habe ich noch viel mehr erlebt. Aber ich möchte euch nicht schon wieder damit langweilen, wie toll der Austausch mit anderen Diabetikern ist.  Das habe ich schon zu genüge geprädigt. Die Gespräche vor Ort und auch den #docday der im Rahmen des EASD stattfand und allen Diabetes-Aktivisten einen Platz zum Austausch gegeben hat, möchte ich keinesfalls missen. Ein besonderer Dank gilt auch Kelly Close, eine sehr beeindruckenden Frau, die uns spontan zu der Veranstaltung von Diatribe eingeladen hat. 

Ihr habt Fragen, wollt doch noch mehr wissen?
Dann her damit!

Niemand ist alleine - Selbsthilfe und Familie

16. September 2016 | / / | Kommentieren


Fünf Tage war ich nun in Sachen Diabetes unterwegs und habe nicht nur viel Neues gelernt, sondern auch ganz viele tolle, starke und auch inspirierende Menschen jeglichen Alters kennenlernen können.
In diesem Post heute soll um das Wochenende 10./11. September gehen – dort war ich nämlich erstmalig als Referentin auf ein Familienschulungswochenende eingeladen.

Die Elterninitiative diabetischer Kinder und Jugendlicher e.V
Kurz nach meiner Diagnose vor 15 Jahren sind meine Eltern und ich vom Krankenhaus auf diese Selbsthilfegruppe aufmerksam geworden. Es hat nicht lange gedauert, bis wir an den ersten Events teilgenommen haben. Schon damals gab es das Schulungswochenende in Ruppichterroth, wo ich dieses Jahr erstmals nicht als Kind mit Diabetes sein sollte, sondern als Referentin (mit Diabetes) einen Vortrag zum Thema „Niemand ist alleine – Freunde und Familie als Hilfe“ hielt.
Die Kinder hatten draußen ein spannendes Animationsprogramm, während die Eltern gespannt Vorträgen zu technischen Neuheiten, dem BGA-Urteil oder eben Infos zu Diabetes und Familie lauschten. Es war wahnsinnig aufregend und auch eine Ehre für mich, nach so vielen Jahren dort zu sein, wo bei uns alles begonnen hatte.
Meine Mama erzählt mir noch heute, wie toll diese Wochenenden für die ganze Familie waren. So kurz nach der Diagnose hat sie sich nach eigener Aussage nach den Wochenenden wie ein neuer Mensch gefühlt. Alle Beteiligten konnten neue Kraft und auch neue Motivation tanken.

Neben diesen Schulungswochenenden bietet die Initiative auch Radtouren, gemeinsames Backen und damals auch jedes Jahr in den Sommerferien Reiterferien an. Aufgrund mangelder Teilnehmerzahlen finden diese aber derzeit nicht mehr statt.  Deswegen auch dieser Post hier!
Reiterferien in Goch ( Ich bin die ganz vorne ;-))
Das, was Familie Schreiber seit sehr, sehr vielen Jahren auf die Beine stellt ist toll. Sie stecken so viel Herzblut in ihre Veranstaltungen und insbesondere in den Anfangszeiten können Familien und auch die Kinder so viel von solchen Events profitieren. Wir sind nicht alleine. Und auch wenn es mittlerweile zahlreiche Infos und Angebote im Internet gibt, ersetzt das niemals vollständig das, was man mitnimmt, wenn man einmal von Angesicht zu Angesicht auf einer Veranstaltung von und für Diabetiker ist. Hier einmal der Link zur Elterninitiative.
Das Programm richtet sich schwerpunktmäßig an Kinder, Jugendliche und deren Familien aus dem Bereich Köln/Bonn/Leverkusen. Aber natürlich seid auch ihr von weiter weg herzlich willkommen, müsst aber ggf. eine weitere Anreise in Kauf nehmen ;)


Diabetes in der Familie – Niemand ist alleine
Was bedeutet es für die Familie, wenn ein Mitglied Diabetes hat? Wie kann (konnte) meine Familie mir helfen? Wie war es für mich mit Diabetes aufzuwachsen? Mit all diesen Fragen beschäftigte sich mein Vortrag und auch der kleine Workshop, den ich in diesem Rahmen vorbereitet hatte.

Insbesondere die Pubertät mit Diabetes interessierte viele der anwesenden Eltern sehr. Ich erklärte ihnen, dass in dieser Zeit oftmals Hilfe und Unterstützung von Freunden und Familie angeboten wird, aber vom Teenager falsch verstanden und deswegen häufig auch abgelehnt wird. Für die Eltern ist es im Gegenzug natürlich schwer loszulassen, weil viele von ihnen in der Kindheit die komplette Therapie übernommen haben.
Die Schwierigkeit ist, dass in der Pubertät genau die Unterstützung die die Typ F'ler häufig anbieten wichtig wäre, damit der Diabetes nicht zu sehr aus den Augen verloren wird, aber von vielen Teenagern eben nicht angenommen wird. Sie fühlen sich kontrolliert und sind genervt von Ratschlägen.
Phasen wie die Pubertät sind sehr individuell und es gibt bis dato noch kein Patentrezept. Ich habe versucht den Eltern aus meiner Erfahrung zu erklären, dass sie versuchen sollten "distanziert zu begleiten" und immer ein offenes Ohr zu haben. Nicht zuletzt, weil insbesondere im Teenageralter Druck zu massivem Gegendruck führen kann. Für den jungen Diabetiker ist es teils sehr schwer Hilfen von jemandem anzunehmen, der selber nicht betroffen ist und insofern auch nie wirklich nachempfinden wird, was es tatsächlich bedeutet 24/7 ein ganzes Leben lang Diabetes zu haben. Mein Tipp deswegen an alle da draußen, die vielleicht gerade in so einer Situation stecken: Der Austausch zu anderen Betroffenen.
In der Pubertät stehen Freunde eh sehr weit oben auf der Proritäten-Liste. Und wenn jemand in einer schwierigen Phase die Chacen hat durchzudringen, dann gleichaltige Diabetiker. Dazu gibt es zahlreiche Angebote; von Kuren bis hin zu Schulungswochenenden wie diesen, Camps, ...

Hier nun ein kleiner Einblick in die Präsentation. Wer diese gerne komplett haben möchte (30 Folien), darf sich gerne per Mail (dia-beat-this@gmx.de) melden.
An dieser Stelle auch ein ganz großes Danke für eure Inspirationen die ihr mir bei Facebook für meinen Vortrag gegeben habt. Ganz viel davon konnte ich in den Vortrag einbauen.


Herausforderungen im Alltag mit Diabetes
Der Workshop, welchen ich für das Schulungswochenende vorbereitet hatte, beschäftigt sich mit Herausforderungen für Typ F'ler und auch mit den Herausforderungen für den Menschen mit Diabetes selber. Damit gemeint ist nicht die medizinische Sicht (Überzuckerungen, ...), sondern vielmehr Aspekte wie bspw. Ausgrenzung an Geburtstagen etc.
Nach einer Gruppenarbeit kamen einige spannende Ergebnisse zusammen, die ich euch an dieser Stelle nicht vorenthalten möchte.

Eine Gruppe präsentierte als Herausforderung, dass ein Kind mit Diabetes nicht alleine am Turnunterricht nachmittags teilnehmen durfte, sondern immer ein Elternteil da bleiben musste. Wie zeitintensiv das ist, könnt ihr euch sicher alle vorstellen. Aber was tun, wenn sich der Kursleiter tatsächlich weigert? Habt ihr Ideen?
Ich persönlich finde es ganz wichtig, dass der Diabetes nicht unnötog dramatisiert wird. Das tun diverse Medien ja oft genug schon... Natürlich gibt es einiges zu beachten, aber absolut nicht zielführend ist es den Gegenüber völlig zu überfallen und ihm womöglich Angst mit der Verantwortung zu machen. Ich finde es deswegen gut, wenn es die Möglichkeit gibt, dass die Eltern ein paar Mal mit dabei sind und der Trainer so die Möglichkeit hat genau zu beobachten, wie das mit dem Diabetes läuft. Vielleicht nimmt das ja dem ein oder anderen die Angst...

Das Geheimnis um die Kartoffel
Neben meinem Vortrag gab es selbstverständlich noch ein paar andere. Unteranderem den einer Ernährungsberaterin aus Bonn. Und an einer Erkenntnis dieses Vortrages möchte ich euch unbedingt teilhaben lassen. Oder habt ihr euch noch nie gefragt, wieso der Blutzucker auf normale Kartoffelns anders reagiert, als auf Kartoffelpüree?

Von Kartoffelpüree geht der Wert in aller Regel schneller hoch, weil durch das Stampfen die Ballaststoffe zerstört werden. Das nimmt dem Körper Arbeit ab, sodass er die Kohlenhydrate schneller verarbeiten kann. Bei ganz normal gekochten Kartoffeln hingegen hat der Körper die ganze Arbeit und braucht deswegen länger zum verarbeiten. Eigentlich ganz easy, oder? ;-)  


Vielen Dank an Familie Schreiber von der Elterninitiative diabtischer Kinder und Jugendlicher e.V. für die Einladung zu dem diesjährigen Schulungsevent. Ich glaube wir hatten alle eine ganz tolle Zeit mit viel Austausch! Auch nochmals Danke an die Teilnehmer für die tolle Mitarbeit und viele inspirierende Dialoge!

Jetzt werden Gedanken gesammelt, sortiert und zu Computer gebracht, sodass ihr ganz bald Infos zum diesjährigen #EASD (einem europäischen Diabeteskongress) in München bekommt. Ich kann immer noch nicht fassen wie viel wir dort erlebt haben.. Aber dazu mehr beim nächsten mal!

 

FAQ - Katheter am Bein - geht das überhaupt?!

7. September 2016 | / | Kommentieren

Ich habe eine neue Lieblingskatherstelle. Nachdem diese bereits mehrfach Staunen und Fragezeichen in den Gesichtern manch aufmerksamen Bloglesers zurückließ, möchte ich heute einmal für alle zugänglich die Fragen beantworten, die mich im Rahmen einiger geposteter Fotos die letzten Wochen auf diversen Wegen erreicht haben.
Zu allererst möchte ich sagen, dass ich mich riesig über all eure Nachrichten zu meiner neuen Katheterstelle gefreut habe. Trotzdem war ich auch etwas überrascht, dass soviele so verwundert über die Nadel in meinem Oberschenkel waren.
Naja wer es bis jetzt nicht geahnt hat, weiß es spätestens jetzt. Meine neue Lieblingskatheterstelle befindet sich abwechselnd an meinem linken und meinem rechten Oberschenkel! Und: Ich liebe es! Trotz der ein oder anderen Herausforderung!
Hier meine persönlichen Erfahrungen mit dieser Katheterstelle:

1. Wieso trägst du deinen Katheter am Bein?
Ich brauchte eine Alternative. Nachdem ich seit jeher meinen Katheter fast ausnahmslos am Bauch (ohne Verhärtungen zur Verwunderung meiner Diabetologen) getragen habe, wollen diese dort seit einigen Monaten partout nicht mehr halten. Meist schon nach wenigen Stunden löst sich das Pflaster. Auf dem Oberschenkel bin ich gekommen, weil ich mich an die kurze Zeit meiner Kindheit erinnerte, in der ich mit den Pens abends immer in den Oberschenkel gespritzt habe. Ich dachte mir, wenn das mit Pens geht, dann klappt das auch mit nem Katheter. Eine Portion Mut dazu und dann saß auch schon der erste Katheter auf meinem Oberschenkel. Dort klebt das Pflaster jetzt übrigens wieder bombenfest.

2. Welchen Katheter trägst du?
Ganz oft erreichte mich die Frage danach, wie der Katheter heißt, der da pink von meinem Bein her leuchtet. Ich trage eine Minimed 640G Pumpe und nutze die Mio Katheter. Bei den Mio-Kathetern ist die Setzhilfe integriert (eigentlich bin ich ja selbsternannte Setzhilfen-Phobikerin...). Es gibt die Mio-Katheter auch noch in weiteren Farben.

3. Tut das nicht weh am Bein?
Wie gesagt, ich bin selbsternannte Setzhilfen-Phobikerin. Ich denke schon lange bevor ich mich dem Knopf zum abdrücken auch nur nähere, dass es auf jedenfall weh tun wird. Am Ende bin ich in 95% der Fälle aber dann doch positiv überrascht, dass es (mal wieder) nicht wehgetan hat. Mein Tipp:  vorher wirklich schauen, wo am Oberschenkel der beste Platz für den Katheter ist und ggf. die Nadellänge abhängig von der Stelle an der der Katheter vorher saß, anzupassen.

4. Stört die Hose nicht? Reißt du dir den Katheter beim an- und ausziehen nicht raus? 
Zugegeben am Anfang war das wirklich ein Problem. Ich war es nicht gewohnt auf irgendetwas zu achten, wenn ich mir mal wieder ruckartig die Hose hochzog. Ganz beliebt war es am Anfang, dass ich am Katheter hängen blieb und ihn mir rausriss, wenn ich irgendwo unterwegs war und ausgerechnet keinen Ersatz dabei hatte. Aber es ist wie mit allem - man gewöhnt sich daran. Während ich irgendwann zwischenzeitlich dazu übergegangen war den Katheter zusätzlich zu befestigen, habe ich mich heute daran gewöhnt die Hose mit einer gewissen Rücksicht anzuziehen. Gut Ding will allerdings Weile haben. Bis ich soweit war, sind also schon einige Tage, aber auch Katheter vergegangen. Heute bleibe ich nicht mehr hängen.


5. Wirkt das Insulin da nicht anders? 
Bei meinen Schwankungen, die ich so oder so habe ist das echt nicht leicht zu sagen. Aber ich habe bisher nicht das Gefühl, dass es schlechter wirkt. Jeder sollte das für sich ausprobieren und seine eigenen Erfahrungen machen. Jeder Körper reagiert anders. Der Diabetologe oder die Diabetesberaterin helfen mit Sicherheit auch gerne.

6. Stört dich nicht, dass jeder im Sommer den Katheter sehen kann?
Ganz klar NEIN. Der eine hat Heuschnupfen, ich eben Diabetes. Ich verstecke mich nicht. Insbesondere wenn mein Katheter in tollem pink erstrahlt. Ich hätte es zwar eigentlich auch lieber, wenn die Leute mich direkt ansprechen würden als komisch zu gucken, aber kann mich vermutlich nicht davon freisprechen, dass ich nicht ähnlich neugierig daherschauen würde, wenn mir jemand mit einem Katheter am Bein entgegen käme und ich nicht selber betroffen wäre.

7. Wie machst du das im Sommer?
Wo man tatsächlich etwas aufpassen muss, ist diese Katheterstelle im Sommer. Gerade wenn man als Frau den Katheter am Bein sitzen hat und eine kurze Hose/Rock/Kleid trägt, kann ein Teil des Schlauches bzw. der Katheter selber sehr dem Sonnenlicht und damit Hitze ausgesetzt sein. Man sollte es einfach im Blick behalten. Das "Problem" an sich ist ja nicht neu. Immerhin besteht es ja auch, wenn ich Bauchfrei rumlaufe ;-)

8. Wo trägst du die Pumpe, wenn du den Katheter am Oberschenken hast?
Es kann sein, dass die Länge des Schlauches nicht mehr ausreicht, wenn man den Katheter an den Oberschenkel setzt. Bei mir ist das nicht der Fall. Fast Zentimeter genau reicht mein Schlauch, dass ich die Pumpe weiterhin am BH - meiner aktuellen Lieblingsstelle - tragen kann.

Ich hoffe, dass ich mit diesem Post eure Fragen bezüglich meiner neuen Lieblingskatheterstelle beantworten konnte und vielleicht dem ein oder anderen die Angst nehmen konnte. Traut euch einfach mal! Und wenn ihr euch immernoch unsicher seid stehen euch sicher gerne auch euer Doc oder eure Diabetesberaterin zur Seite.
Habt ihr doch noch Fragen? Dann freue ich mich riesig, wenn ihr sie hier oder irgendwo anders auf meinen Social-Mediakanälen stellt.

Die nächste Woche wird in Sachen Diabetes sehr spannend. Das kommende Wochenende werde ich einen Vortrag auf einem Schulungswochenende halten und Montag bis Mittwoch geht es mit all den anderen Diabetesbloggern aus ganz Europa nach München zum #EASD. Es bleibt also spannend! :)

 



Erfahrungsbericht LibreLink App


Seit einigen wenigen Tagen können Android-Nutzer nun endlich die lang ersehnte App zum Auslesen des Freestylelibre-Sensors offiziell und kostenlos herunterladen. Iphone-Nutzer können die App aufgrund der beschränkten NFC Funktion noch nicht nutzen.
Wenige Tage nachdem die App verfügbar war, wollte auch ich die Chance nutzen und diese - von vielen lang ersehnte - Alternative zum Auslesen des Sensors nutzen.

Wichtig zu wissen ist, dass wenn man die App und das Lesegerät zum Auslesen verwenden möchte, der Sensor mit dem Lesegerät aktiviert werden muss und innerhalb der ersten Stunde noch zusätzlich von der App gescannt werden muss. Hält man sich daran, kann der Sensor sowohl von der App, als auch vom Lesegerät ausgelesen werden. Soweit ganz easy, oder? ABER: Entscheidet ihr euch dafür den Sensor mit Lesegerät und App auszulesen, gilt es zu bendenken, dass Lücken entstehen können, wenn nicht mindestens mit beiden Geräten einmal alle acht Stunden gemessen wird. Solange Lesegerät und Handy nicht kommunizieren können, muss das bei der Entscheidung wie der Sensor die nächsten 14 Tage gescannt werden soll, berücksichtigt werden.

Zum Praxistest:
Zu allererst muss man sich anmelden, um die App überhaupt nutzen zu können. Ist das einmal geschehen, ist die App ziemlich selbsterklärend und auch übersichtlich gestaltet. Das NFC muss zum scannen selbstverständlich immer eingeschaltet sein. Ob das wirkliche Auswirkungen auf meinen Akku hat konnte ich in den ersten Tagen meines Tests nicht erkennen.. Naja, und dann funktioniert es genauso wie mit dem Lesegerät auch. Smartphone an den Sensor. Fertig...

Zumindest fast! Leider ist es mir mit meinem Smartphone nämlich nicht möglich die App vom Home-Bildschirm durch das Scannen des Sensors automatisch zu starten. Stattdessen öffnet sich folgender Hinweis:
Die App weißt bei Auswahl von Librelink dann darauf hin, dass dieser Schritt umgangen werden kann und sich die App von selber öffnet, wenn man die anderen Apps, die NFC nutzen, deinstalliert. Nunja, leider geht das bei mir nicht so leicht, weil die vermeintliche zweite App nur die Möglichkeit ist einen NFC-Tag zu erfassen - keine App. Das bedeutet für mich leider, dass ich meinen Sensor nur auslesen kann, wenn ich die App erst manuell geöffnet habe.

Klingt kleinkarriert? Mag sein! Aber beim Messen des Blutzuckers bzw. in diesem Fall Gewebezuckers ist mir jede Sekunde die ich mehr damit verbringe, als ich eigentlich muss, zu viel. Und das manuelle Öffnen der App sind ca. 5 Sekunden, die mir verloren gehen, in denen ich in meinen Augen wichtigeres tun könnte und die ich vorallem mit dem Lesegerät nicht brauchen würde.
Jetzt nicht das falsche denken! Vielleicht gehört ihr ja zu den glücklichen Android-Nutzern, bei denen das Problem durch deinstallieren der "anderen Apps" behoben ist... Falls jemand eine Idee hat, wie das bei meinen Huawai funktionieren könnte - nur her damit. Ich wäre sehr sehr dankbar und würde 5 Sekunden weniger bei jedem scannen mit dem Smartphone verlieren ;-)

Hat man dann aber den Sensor einmal mithilfe der LibreLink App gestartet, kann es richtig los gehen. Denn in der App stehen insbesondere was die Notizen, die einem Wert auch nachträglich noch hinzugefügt werden können, einige zusätzliche Spielereien zur Verfügung.
Bereits nach Anmeldung bittet die App den Nutzer die allgemeinen Einstellungen vorzunehmen, zu denen die Maßeinheit, der Zielbereich, die Kohlenhydrateinheit und die Insulindosierschritte gehören.


Leider ist es weiterhin nicht möglich andere Insulindosierschritte als 0,5 Einheiten und 1 Einheit zu verwenden. Theoretisch besteht aber bei jedem gescannten Wert die Möglichkeit eine sonstige Notiz einzufügen, wo man wenn man wollte auch die genaue, ggf, krumme Insulindosis "handschriftlich - das heisst durch eintippen" angeben könnte. Auch sonst hat man die Möglichkeit seinem Glukosewert ein bisschen Leben einzuhauchen. Sport kann inklusive Angaben zu seiner Intensität angegeben werden, bei Lebensmitteln kann gewählt werden ob es sich um Frühstück, Mittag-, Abendessen oder einen Imbiss handelt. Schaut man sich einige Wochen später die Werte nocheinmal an, helfen all diese Infos dabei die Werte besser und vorallem auch richtig zu interpretieren. Im Vergleich zum Lesegerät können diese Angaben auch deutlich genauer gemacht werden. Insbesondere die Funktion der "freien Notiz" gefällt mir hier besonders gut. So kann ich z.B. schreiben, dass ich krank war, wen dem so ist oder ähnliches um mir später etwaige Eskapaden erklären zu können.


Ähnlich wie bereits beim Lesegerät stehen dem Nutzer einige Auswertungen seiner Werte zur Verfügung. Eine Überraschung gibt es hier. Denn in der LibreLink App kann man sich den geschätzten HBA1c anzeigen lassen. Das war bisher nur nach Auswertung der Werte am PC möglich.. Vorausgesetzt die Werte stimmen - und das tun sie bei mir Dank Prüfungsphase aktuell so gar nicht - macht das Auswerten der Werte mit der App also durchaus richtig Spass ;-) Cool finde ich ja, dass man insofern die Werte mit der App gescannt wurden auch ganz einfach mal einen Screenshot machen kann und so seine Werte auf diversen Wegen teilen kann.



Fazit:
Ich bin gespannt wie es zwischen mir und der App langfristig weitergehen wird. Die ersten paar Tage hat es sich bewehrt, dass ich weiterhin mit meinem Lesegerät den Sensor ausgelesen habe. Nur wenn das mal nicht greifbar war, habe ich zu meinem Handy gegriffen, dass ich ja eh immer bei mir habe. Vermutlich ist das auch einfach eine Sache der Gewohnheit...
Ob sich daran langfristig etwas ändern wird, wird die Zeit zeigen. Um mir aber alle Möglichkeiten offen zu halten, werde ich weiterhin den Sensor mit Lesegerät UND Smartphone aktivieren. Denn mein Smartphone vergesse ich in der Regel nicht einfach so Zuhause ;-) Und ihr? Was nutzt ihr und warum? Ich bin gespannt...
 

Über Traubenzuckerflauten am Notausgang und noch viel mehr - #DXStockholm











"Junge Dame, was ist denn das für ein Gerät?" Das erste mal in 16 Jahren Diabetes und sicher nicht wenigen Flügen, wurde ich das an den Sicherheitskontrollen des Flughafens gefragt. Nachdem ich zuvor von einer Dame schon mehr als unsaft an der Stelle meines Katheters abgetastet wurde und diese sich scheinbar nur durch meinen bissigen Kommenar und bösen Blick bremsen ließ, hatte ich auf so doofe Fragen ja so gar keine Lust mehr. Nur gut, dass sich der Herr, der sich meinen Koffer heraus gefischt hatte mit meiner Erklärung "Insulinpumpe" ohne große Umschweife zufrieden gab. Ich bin mir ja sicher, dass das Pink ihn verwirrt hat. Noch heute rechne ich ja jedes mal damit, dass meine Pumpe eines Tages dem großen Drogentest unterzogen wird, wie ich es bereits von anderen Diabetikern gehört habe. Vielleicht sehe ich einfach zu nett aus...

Achso, wer es noch nicht ahnt: Es geht nach Stockholm zum #DXStockholm, einem Blogger Event zu welchem Abbott eingeladen hatte. Es handelt sich um die Fortsetzung des #DXBerlin, das letztes Jahr fast zeitgleich stattgefunden hatte. Hier hatte ich auch schon einmal darüber berichtet.

Annika von 'Die-Welt-mit-Diabetes' und ich hatten eigentlich schon im Vorhinein verabredet, dass wir uns am Flughafen kurz vor Abflug treffen. Dass das endgültige Treffen dann wortwörtlich zwischen Tür und Angel auf der Toilette stattfand, hatte ich einem Blutzucker von 300mg/dl zu verdanken. Dabei fanden wir im Nachhinein sogar noch heraus, dass wir die ganze Zeit schon quasi nebeneinander saßen.


Worauf ich allerdings eingentlich hinaus will, ist die Situation im Flugzeug. Wer kennt es nicht? Bei einem hohen Wert lässt in aller Regel der Durst nicht lange auf sich warten. Und wer nicht bereit ist im Sicherheitsbereich des Flughafens mehrere Euros für ein Wasser auszugeben, wartet wie ich sehsüchtig, bis Getränke in luftiger Höhe serviert werden.
Fliegen mit hohem Wert ist nicht nur anstrengend, weil man entweder eine gute Blase haben muss, oder alternativ mehrfach auf die nicht sonderlich geräumigen Flugzeugtoiletten rennen muss. Und nicht nur das. Spätestens als ich das dritte Getränk in wenigen Minuten forderte ( die Flugzeug Glässchen sind aber auch wirklich nicht groß ), schaute die Stewardess etwas verwundert mehr als verwundert aus.

Am Flughafen angekommen fand sich schon eine größere Gruppe von Teilnehmern zusammen. Ein Teil von ihnen hatte sich dank Knöpfen und sichtbaren Schläuchen bereits erkannt. Manchmal kann und will und sollte man den Diabetes auch einfach nicht verstecken. So ist das nunmal. Und sind wir mal ehrlich, wir haben uns genau über diese Erkennungsmerkmale so riesig gefreut!



Links nach rechts: Kariem, Annika, Sarah, Lisa, Sascha von sugartweaks.de
Der erste Tag war voll mit Workshops. Insbesondere der Vortrag einer Referentin hat mich besonders beeindruck. Die Frau berichtete darüber, dass bei ihr sehr jung Brustkrebs diagnostiziert wurde und sie genau wie viele von uns nach Hilfe und Austauschmöglichkeiten im Internet gesucht hatte. Angesichts ihres jungen Alters bei der Diagnose stellte sich das aber als schwierig heraus und sie  begann selber aktiv zu werden. Ihr ging es vor allem um Erfahrungsberichte bezüglich Schwangerschaften nach ihrer Diagnose. Die Geschichte dieser Frau hat mich wirklich beeindruckt. Vorallem, dass sie am Ende irgendwie alles geschafft hat, hat mich sehr berührt und mir nochmal gezeigt, dass das Leben auch mit Diabetes weiter geht!
Und einem weiteren Workshop muss ich meine Anerkennung aussprechen. Denn was diverse Lehrer in 10 Jahren Schule nicht geschafft haben, schaffte es diese Truppe innerhalb von wenigen Minuten mein Interesse an Biologie zu wecken. Wir machen DNA sichtbar. Und jetzt wo ich das einmal kann bin ich mir sicher, dass der Nobelpreis nicht mehr lange auf sich warten lässt. Der Schritt von DNA sichtbar machen, ein bisschen dran rumbasteln und schließlich Diabetes heilen kann ja nicht so schwierig sein ;-)



Das wirklich tolle an Events wie den #DX Events ist der europaweite Austausch. Sprachhindernisse? Gibts nicht. Wenn der FGM-Graph des Nachbarn gerade Achterbahn fährt, bedarf es unter Diabetikern keine Worte. Ein Blick genügt. Egal ob besagter Nachbar Schwede, Italiener oder was auch immer ist. Geredet haben wir trotzdem viel - auf englisch eben.
Die Inhalte lassen sich schnell und einfach zusammefassen. Es ging zum Beispiel um die unterschiedlichen Gesundheitssysteme; in Italien bespw. ist man abhängig vom Wohnort versichert. Gesprächstthema Nr. 1 bleibt bei solchen Veranstaltungen aber immer das gemeinsame BE-Schätzen, das wortwörtliche Auskotzen über Blutzuckerwerte und das Teilen von Hypohelfern.
Und das sogar Tag und Nacht. Wenn man überhaupt von Nacht sprechen kann. Denn in Schweden geht es auf den Mittsommer zu. So wirklich Gedanken darüber hatte ich mir nicht gemacht. Schnell sollte sich das ändern, als wir Nachts um 3 plötzlich nahezu im Hellen saßen. Ob man hier schon von einem Jetlag reden kann? Nur gut, dass ich mich mit dieser Frage angesichts der Tatsache dass wir unabhängig vom Sonnenaufgang eh bis 3 Uhr wach blieben nicht auseinander setzen musste.


Nach ca. vier Stunden Schlaf sollte es schon weiter gehen. Wir hatten die Möglichkeit mit einem Entwickler des Sensors von Abbott zu sprechen. Soviel sei verraten: All zu lange lässt die offizielle App 'Libre Link' nicht mehr auf sich warten.
Vor dem Gespräch mit dem anwesenden Entwickler hatte Lisa allerdings eine schwere Unterzuckerung. Wie es dazu kam und vorallem wie es ihr dabei erging, könnt ihr hier in ihrem Post lesen. Diese Situation hat allen Anwesenden gezeigt, dass Sprachbarrieren etc. nichts daran ändern, dass wir alle für einander da sind. Nachdem Sanitäter Lisa untersucht hatten und feststand, dass sie nach Hause reisen darf, buchte Kariem von Abbott DE(o) ihren Flug um, sodass sie mit ihm und mir nach Hause fliegen konnte. Für mich war das die erste schwere Unterzuckerung die ich jemals miterlebt habe. Jedem von uns kann genau das passieren. Die Nachwehen dieser Unterzuckerung mit zu erleben und zu sehen was das wirklich bedeutet, hat mich noch länger beschäftigt. Denn so eine schwere Unterzuckerung geht an niemandem spurlos vorbei...
Als wir vom Hotel aufbrachen bezeichneten wir uns schnell als Lisas persönliches Gesundheitsmanagement und brachten sie sicher zum Zug Richtung Heimat. Und auch wenn der Grund, warum wir schlussendlich zu Dritt im Flieger saßen, alles andere als schön war, hatten wir doch eine Menge Spass!


Apropos Rückflug. Am Anfang dieses Posts habe ich bereits von einem ersten Mal, dass ich bei dieser Reise erlebt habe, berichtet. Auf unserem Flug von Stockholm nach Frankfurt sollte ich ein Weiteres erleben. Ich hatte die große Ehre am Notausgang zu sitzen. Und die Vorgaben, dass kein Gepäck dort während Start und Landung liegen darf (Ja, ach nicht unter dem Vordersitz) nahm die Fluggesellschaft mehr als ernst. Also, damit euch nicht das selbe wie mir passiert und ihr nicht wegen einer Unterzuckerung während Start oder Landung an den Traubenzuckervorrat eures Sitznachbarn gehen müsst (Danke nochmal Lisa ;)), setzt euch entweder nicht an den Notausgang, oder aber sichert euch Traubenzucker bevor euch die Tasche vor der Landung entrissen wird. Naja ganz so schlimm war es jetzt wirklich nicht, aber doch eine Erfahrung und gut zu wissen!
Zu guter letzt möchte ich mit diesem Bild diesen Post beenden. Denn die Hotelzimmer waren alle, genau wie das gesamte Hotel im Stil der 20er Jahre gehalten. So kam es, dass in meinem rosa Zimmer ein ebenso rosa Bild von einer Zuckerwatte hing. Und mit einer Zuckerwatte im Zimmer ist man jawohl bestens für alle Hypos gewappnet. Dieses Foto findet ihr übrigens auch auf Instagram (@dia_beat_this.de), wo der Blog nun auch seinen eigenen Account hat. Also schaut auf jedenfall mal vorbei! :)


Hier geht es zu den Beiträgen der anderen Blogger:
Antje von Süßhappyfit - hier entlang
Lisa von Lisabetes - hier entlang 
Sascha von Sugartweaks.de - hier entlang

In Englisch:
Everyday ups and downs with diabetes - Mike
Thebackpackerandthepod - Lydia
Missjengrieves - Jen

Es grüßt euch,